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Alles wird gut – nein sogar besser
Entwicklung, Wachstum, Umwelt
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Alles wird gut – nein sogar besser
Dienstag, 25. Oktober 2016

Weshalb wir positiv auf die langfristige wirtschaftliche Entwicklung blicken und aus der Globalisierung keinen Sündenbock machen sollten. Angus Deaton, Wirtschaftsnobelpreisträger 2015, im Interview mit der Financial Times. Ein Videobeitrag auf Englisch – die Kernbotschaft von uns auf Deutsch zusammengefasst.

Quelle: Youtube – Financial Times

Geht man der Frage nach, ob unser Leben besser oder schlechter geworden ist, dürfe man nicht an kurzfristigen Momentaufnahmen festhalten, sondern müsse die langfristige Entwicklung mitberücksichtigen, so Deaton im Interview mit der Financial Times.

Denn verglichen mit der Situation vor noch nicht allzu langer Zeit hat sich unser Lebensstandard drastisch verbessert: Über die letzten 50 bis 100 Jahre hat sich die Lebenserwartung klar verlängert, der materielle Wohlstand ist gestiegen und der weltweite Bildungsstand hat bedeutend zugenommen. «Obwohl die Weltkonjunktur gerade eine holprige Fahrt erfährt, leben wir heute in der besten Welt, die es je gegeben hat», so Deaton.

Ausserdem wird von vielen Seiten die Globalisierung für die soziale Ungleichheit verantwortlich gemacht. Dabei sei es genau die weltweite Vernetzung, dank der über die letzten 30 bis 40 Jahre die Armut weltweit reduziert werden konnte, argumentiert Deaton. Würden die Handelsschranken für Güter, Kapital und Arbeitskräfte geschlossen, würde mehr Schaden als Nutzen entstehen.

Die eigentliche Herausforderung für die unteren sozialen Schichten gehe gemäss Deaton nicht von der Globalisierung aus, sondern von der Automatisierung. Denn der technische Fortschritt erlaube eine Ausweitung der Produktion mit immer weniger, dafür immer besser ausgebildeten Arbeitskräften.


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Für das iconomix-Team,
Josipa Markovic

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