Menschen sind keine perfekten Rechner – und genau das macht die Verhaltensökonomie so spannend. Doch wie vermittelt man diese Einsichten am besten? Die Ökonomen David Laibson und John A. List haben im Jahr 2015 sechs Prinzipien formuliert, die zeigen, wie Menschen wirklich Entscheidungen treffen – und wie man das im Unterricht integrieren kann.

Menschliche Entscheidungen sind oft weder vollständig rational noch rein eigennützig. Vielmehr sind sie geprägt von Emotionen und begrenzter Selbstkontrolle. Genau deshalb liefert die Verhaltensökonomie wertvolle Einsichten und Werkzeuge, die helfen, bessere Entscheidungen zu treffen.
Die sechs Prinzipien
Kern dieses Felds sind sechs Prinzipien, die das Denken und Handeln von Menschen in der Verhaltensökonomie beschreiben. Eine Übersicht dazu – stark angelehnt an die Studie von Laibson und List (2015):
Von der Theorie in die Praxis
Laibson und List betonen, dass diese Prinzipien der Verhaltensökonomie nicht Theorie bleiben, sondern lebendig werden sollten. Statt sie isoliert zu behandeln, empfehlen sie, sie in zentrale Themen zu integrieren. Und mehr noch: Sie schlagen vor, eine eigene Lektion zu gestalten, in der die sechs Prinzipien greifbar werden – mit anschaulichen Beispielen.
Lesen Sie die ganze Studie von 2015 sowie sämtliche Unterrichtsideen auf Englisch hier.
