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Folgen der Globalisierung
Dienstag, 25. April 2017

Im Interview mit dem Migros Magazin erklärt Rolf Weder, wieso die Schweiz eine Gewinnerin der Globalisierung ist.

Bild: Pixabay - Tama66 (CC)

Rolf Weder ist Professor für Aussenwirtschaft und Europäische Integration an der Universität Basel. In seiner Forschung setzt er sich intensiv mit dem Thema Globalisierung auseinander. Das Migros Magazin hat ihn zu den brennenden Fragen im Zusammenhang damit befragt.

Die Globalisierung ist, entgegen der landläufigen Meinung, kein neues Phänomen. Bereits die alten Ägypter nutzten Schiffe, um international zu handeln. Gemäss Weder war die Globalisierung vor den beiden Weltkriegen auf einem sehr hohen Niveau, das erst in den 1960ern wieder erreicht wurde. Mit dem Abbau von Zöllen und günstigeren Transportmöglichkeiten gewann die Globalisierung in den 80er-Jahren an Fahrt.

Die Länder als Ganzes profitieren von der Globalisierung, es gibt allerdings immer auch Verlierer innerhalb eines Landes. Zu den Verlieren gehören laut Weder vor allem diejenigen, die wegen niedriger Qualifikationen Schwierigkeiten haben, eine neue Stelle zu finden. Grundsätzlich braucht es mehr Flexibilität: Mit der Globalisierung verändern sich die Anforderungen deutlich rascher als früher und die Arbeitnehmer müssen sich den neuen Bedingungen schnell anpassen können.

Kleine Länder profitieren am meisten von der Globalisierung, weil sie so Zugang zu mehr Zwischenprodukten und Arbeitskräften haben. Für Weder hat die Schweiz dank ihrer Spezialisierung einen besonders guten Stand. Die Produkte aus der Pharma- oder Feinmechanikindustrie sind international beliebt und können teuer verkauft werden.

Wie sich die Löhne in der Schweiz entwickelt haben und welche Rolle Weders Meinung nach dabei die Einwanderung gespielt hat, erfahren Sie im vollständigen Interview:
Migros Magazin. Rolf Weder sieht nur wenige Globalisierungsverlierer


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Für das iconomix-Team,
Florence Mauli

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