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Nachhaltige Bewirtschaftung von Gemeinschaftsgütern
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Nachhaltige Bewirtschaftung von Gemeinschaftsgütern
Donnerstag, 14. Juni 2012

Die renommierte Umweltökonomin und einzige Wirtschaftsnobelpreisträgerin, Elinor Ostrom, ist im Alter von 78 Jahren gestorben (Spiegel Online).

Ostrom hatte sich jahrelang mit der Frage beschäftigt, wie gemeinschaftliches Eigentum von seinen Nutzern erfolgreich verwaltet werden kann. Dafür hatte sie unter anderem Schweizer Alpbauern besucht.

Mit ihrer Forschung zeigte Ostrom, dass sogenannte Gemeinschafts- bzw. Allmendegüter in vielen Fällen angemessener und nachhaltiger bewirtschaftet werden als private oder staatlich kontrollierte Güter.

Prominente Beispiele sind Alpweiden wie der Urnerboden. Dabei handelt es sich um Ressourcen im Besitz einer lokalen Gemeinschaft (im konkreten Fall: der Korporation Uri), die nach gemeinsam vereinbarten Regeln durch die Besitzer selbst bewirtschaftet werden.

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Manuel Wälti

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