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Die Krankenkassenprämien 2019 sind da
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Die Krankenkassenprämien 2019 sind da
Dienstag, 16. Oktober 2018

Wer glaubt, zu hohe Krankenkassenprämien zu zahlen, sollte unbedingt Prämien vergleichen. Worauf es dabei ankommt, fasst ein NZZ-Artikel zusammen.

Krankenkassenprämien zu vergleichen, lohnt sich. Quelle: pxhere (CC)

Nicht zufrieden mit Ihrer Krankenkasse, weil Sie womöglich zu hohe Prämien zahlen? Bis zum 30. November haben Sie die Möglichkeit, Ihre Krankenkasse zu wechseln. Worauf es bei der Wahl der Krankenkasse ankommt, zeigt ein NZZ-Artikel. Wir stellen drei Empfehlungen vor:

  • Empfehlung 1: Angebote der Krankenkassen vergleichen
    Die Krankenkassen sind gesetzlich dazu verpflichtet, in der Grundversicherung dieselbe Leistung für jeden Versicherungsnehmenden zu vollbringen. Trotzdem haben sich die Prämien für 2019 je nach Anbieter unterschiedlich stark erhöht. Es empfiehlt sich deshalb, das Vergleichsportal comparis.ch heranzuziehen und mithilfe des Prämienrechners 2019 die Krankenkassenprämien zu vergleichen.
  • Empfehlung 2: Bei der Auswahl der Franchise die eigenen Gesundheitskosten miteinbeziehen
    Experten raten den Versicherungsnehmenden, sich entweder für die geringste Franchise von 300 Franken oder für die höchste Franchise von 2500 Franken zu entscheiden. Wer tiefe Gesundheitskosten generiert, sollte auf die Franchise von 2500 Franken zurückgreifen. Umgekehrt eignet sich die tiefe Franchise von 300 Franken für diejenigen, die tendenziell hohe Gesundheitskosten verursachen.
  • Empfehlung 3: Sparmodelle in Erwägung ziehen
    Personen, für die ein Modell «mit eingeschränkter Wahl der Leistungserbringer» infrage kommt, können durch folgende Sparmodelle Kosten einsparen:
    • Hausarzt-Modell: Beim Hausarzt-Modell verpflichtet sich der Versicherungsnehmer im Krankheitsfall immer zuerst den Hausarzt aufzusuchen – ausgenommen von dieser Regelung sind Untersuchungen beim Augen-, Zahn- oder Frauenarzt sowie Notfälle.
    • HMO-Modell: Beim HMO-Modell ist die Wahl des Arztes als erste Anlaufstelle eingeschränkt, da Sie zuerst einen Arzt des festgelegten HMO-Zentrums aufsuchen müssen.
    • Telmed-Modell: Beim Telmed-Modell müssen Sie vor jedem Arztbesuch zuerst eine für Sie definierte Beratungsstelle anrufen. Je nach Krankheitsfall verweist die Beratungsstelle auf eine Apotheke, einen Hausarzt oder auf einen Spezialisten. Vom Telmed-Modell ausgeschlossen sind Untersuchungen beim Augen-, Zahn- oder Frauenarzt.
  • Gemäss dem Online-Vergleichsdienst moneyland.ch lassen sich durch die drei Sparmodell je eine Prämienreduktion von bis zu 25 Prozent erzielen. Die genaue Reduktionshöhe kann dabei je nach Krankenkasse und Versicherungsmodell unterschiedlich sein.
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