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Geht uns die Arbeit aus?
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Geht uns die Arbeit aus?
Dienstag, 21. November 2017

Der Digitalisierung wird oft nachgesagt, sie zerstöre massenhaft Arbeitsplätze. Warum das nur die halbe Wahrheit ist, erfahren Sie hier.

Bild: wikimedia –  Mummelgrummel (CC)

Caspar Hirschi, Geschichtsprofessor an der Universität St. Gallen, hält die Warnungen vor der Vernichtung von Arbeitsplätzen durch die Digitalisierung für übertrieben. Bereits frühere Wandlungen hätten, allen Unkenrufen zum Trotz, mehr Arbeitsplätze generiert als zerstört.

Ein Grund, wieso in solchen Umbruchphasen immer davon ausgegangen wird, dass nur Arbeitsplätze zerstört werden, ist die Tatsache, dass das Verschwinden von Bekanntem sichtbarer ist, als die Entstehung von Neuem. Gänzlich neue Berufe fallen den meisten Leuten weniger stark auf als der Abbau von bekannten Arbeitsfeldern.

Weshalb die Entwicklungen der digitalen Revolution vielleicht gar nicht so viel schneller sind als diejenigen in anderen Epochen und ob Roboter mit künstlicher Intelligenz uns dereinst ersetzen, erklärt Caspar Hirschi im Interview mit der NZZ am Sonntag:
NZZ am Sonntag. Digitalisierung: «Der Bedarf an Arbeit wird steigen» (01.07.2017)

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