Schweizerische Nationalbank
«Mein Lohn, dein Lohn – Wie viel ist gerecht?»
Beschäftigung, Einkommen, Konjunktur
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«Mein Lohn, dein Lohn – Wie viel ist gerecht?»
Donnerstag, 09. Juli 2015

13.2 Millionen Franken – so viel hat Novartis-CEO Joseph Jimenez im Jahr 2012 verdient. Eine Coiffeuse müsste in der Schweiz 253 Jahre lang Haare schneiden, um diese Summe zu verdienen.

Extrembeispiele von Lohnungleichheit wie dieses werfen Fragen auf: Welche Faktoren beeinflussen die Höhe des Lohns? Wie steht es um die Lohngleichheit zwischen Frau und Mann? Wann ist ein Lohn gerecht? Wie steht es um die Einkommensverteilung?

SRF mySchool «Mein Lohn, dein Lohn – Wie viel ist gerecht?»

Die Unterrichtseinheit «Mein Lohn, dein Lohn – Wie viel ist gerecht?» von SRF mySchool bereitet diese Fragen für den Unterricht auf. Ein Videobeitrag dient als Schuhlöffel. Danach wird die Thematik anhand direkt einsetzbarer Arbeitsblätter vertieft. Zu den Lernzielen gehört die Vermittlung des Konzepts der Lorenzkurve und das Lesen und Verstehen von Diagrammen. Zusätzlich zu den Arbeitsblättern und Musterlösungen gibt es Hinweise für die Lehrperson zu Ablaufplanung und Hilfsmaterialien.

Der Videobeitrag ist online verfügbar. Die Arbeitsblätter und zusätzliches Material für Lehrpersonen können bei SRF mySchool heruntergeladen werden.

Lesen Sie auch:

Zum Thema:

  • iconomix-Modul «Lohnunterschiede»
  • iconomix-Baustein «Spitzenverdiener»

Für das iconomix-Team,
Maurin Gregorin

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Kommentare

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Marco Salvi - Zu viel Relativismus

Glaubt Iconomix/SNB wirklich, dass die Löhne durch den Klassenkampf, relative Positionen und die Arbeitswerttheorie erklärt werden können? Diese exotischen Theorien werden hier auf der gleichen Ebene wie die Neoklassik präsentiert, die mE die Nullhypothese eines Einführungsvideos bilden müsste. Auch werden normative und positive Konzepte munter durchmischt. Klar, auch die Neoklassik ist nicht gänzlich wertfrei, aber hier wird nicht der geringste Effort geleistet, Soll und Ist auseinander zu halten.

19.08.2015 Antworten

Samuel Berger - Re: Zu viel Relativismus

Lieber Herr Salvi: Herzlichen Dank für Ihren Kommentar und die differenzierte Kritik!

Beim vorliegenden Blog-Artikel handelt es sich um einen Verweis auf eine externe Ressource. Diese stellt weder eine offizielle Position der Schweizerischen Nationalbank dar, noch betrachtet iconomix den Beitrag als umfassende und abschliessende Erklärung von Lohnentwicklung und Lohnunterschieden. Der Beitrag ist als Einstieg in eine Auseinandersetzung mit dem Thema im Unterricht auf Sekundarstufe II gedacht. Ihre Ansicht, dass darin sowohl positive wie auch normative Aspekte präsentiert werden, teilen wir durchaus. Wir möchten Sie darum auf das iconomix-Modul «Lohnunterschiede» verweisen, welches das Thema umfassender behandelt.

Für das iconomix-Team: Samuel Berger

20.08.2015 Antworten