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iconomix-Team, Donnerstag, 18. Mai 2017, 12:05

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Die Schweizer Recycling-Industrie hat viel zu tun – dennoch sieht die Zukunft nicht rosig aus.

Bild: Wikimedia - Dave Goodman (CC)

Die Schweizer recyceln knapp die Hälfte ihrer Abfälle, womit sie im internationalen Vergleich gut dastehen. Gleichzeitig schaffen sie es aber auch aufs Treppchen bezüglich der Abfallmenge. 724 kg Siedlungsabfälle hat jeder Schweizer laut dem Bundesamt für Umwelt 2015 produziert. Nur Dänemark und die USA verursachten mehr.

Die Schweizer Recycling-Industrie hat trotz dieser grossen Abfallmengen mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Rohstoffpreise sind, unter anderem wegen einer niedrigeren chinesischen Nachfrage, deutlich gesunken. Die vielen kleinen (meist Familien-)Betriebe sind von internationalen Märkten abhängig und haben zudem wegen ihrer geringen Grösse Mühe, Investitionen zu tätigen. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Recycling-Industrie bei Jungen als Arbeitgeber wenig beliebt ist und deshalb mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen hat.

Dabei ist die Wiederverwertung in mehrfacher Hinsicht nützlich: Aus den gewonnenen sogenannten «Sekundärrohstoffen» können neue Produkte hergestellt werden. Dieser Prozess ist deutlich energiesparender, als Produkte komplett neu zu produzieren.

Wie die Recycling-Industrie mit den neuen Herausforderungen umgeht, und wie ein typischer Tag auf einem Recycling-Hof aussieht, erfahren Sie hier:
NZZ. Wie Abfallberge zu Geld gemacht werden (11.12.2015)
NZZ. Wir Abfallweltmeister (11.12.2015)


Lesen Sie auch:

  • Plastikmeere (27.09.2016)

Zum Thema:


Für das iconomix-Team,
Florence Mauli 

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