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Kampf gegen Armut
Dienstag, 04. Dezember 2018

Wie lässt sich Armut effektiv bekämpfen? Und weshalb verpufft Entwicklungshilfe oft? Diesen Fragen geht die angesehene Ökonomin Esther Duflo auf den Grund.

Bild: flickr - Center for Global Development (CGD)  (CC)

Esther Duflo ist Professorin für Armutsbekämpfung und Entwicklungsökonomie am renommierten MIT und Mitgründerin des Forschungszentrums «Poverty Action Lab». Sie zählte 2008 zu den einflussreichsten Ökonominnen und Ökonomen und 2011 zu den einflussreichsten Personen der Welt – und ist Beraterin von Regierungen und NGOs weltweit.

In einem Podcast des IMF spricht Duflo darüber, warum sie Ökonomin geworden ist, warum sie das Thema Armut interessiert und wie sie Armut zu bekämpfen sucht.

Duflo erklärt unter anderem, dass Armut von verschiedenen Seiten betrachtet werden muss: Armut ist nicht nur ein Mangel an Geld, sondern auch ein Mangel an Bildung, Gesundheit, Informationen, politischer Integration und Bewusstsein. Deshalb ist es nicht möglich das Problem der Armut anzugehen, ohne gegenüber all diesen Aspekten offen zu sein.

Weiter spricht Duflo im Podcast über die jährliche Richard Goode Lecture des IMF in 2016, wo sie ihre Erkenntnisse zum Thema Korruption präsentiert hat, und über ihr zusammen mit Abhijit V. Banerjee geschriebenes Buch «Poor Economics - A Radical Rethinking of the Way to Fight Global Poverty», das 2011 erschienen ist.

Den vollständigen Podcast finden Sie hier: 
IMF. Esther Duflo: Poverty Not Only Lack of Money (18.11.2016)

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