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Richtig entscheiden ist schwer
Menschen in der Wirtschaft
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Dienstag, 28. November 2017

Stört Stress die Selbstkontrolle? Und beeinflusst das unsere Entscheidungen? Diesen und anderen Fragen geht die Neuroökonomie nach.

Unter Stress können wir der süssen Versuchung schlechter widerstehen. Bild: pixabay –flockine (CC)

Die Neuroökonomie ist eine noch junge Wissenschaft, die versucht, die biologischen Grundlagen von wirtschaftlichem Handeln zu verstehen. Neuroökonomen nutzen in ihrer Forschung unter anderem Magnetresonanztomografiegeräte (MRI-Geräte). Dadurch können sie die Vorgänge im Hirn der Testpersonen verfolgen.

Wie beeinflusst der Stress nun die Entscheidungsfindung? Wenn eine Testperson unter Stress vor die Entscheidung gestellt wird, ob sie einen Schokoriegel oder Brokkoli essen möchte, entscheidet sie sich öfter für den Schokoriegel, als wenn sie nicht gestresst wäre.

Und was geschieht dabei im Hirn? Unter Stress ist die Verbindung zwischen zwei Hirnarealen, die bei einer Entscheidung aktiv sind, schlechter. Dadurch fällt es der Testperson schwerer, ihre Impulse zu steuern und sie entscheidet sich eher für den kurzfristigen Genuss als die möglicherweise gesündere und langfristig klügere Lösung.

Weitere Erkenntnisse der Neuroökonomie können Sie hier nachlesen:
NZZ. Warum Menschen oft die «falsche» Entscheidung fällen (18.10.2017)

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