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iconomix-Team, Donnerstag, 14. Juni 2012, 10:06

Nachhaltige Bewirtschaftung von Gemeinschaftsgütern

Die renommierte Umweltökonomin und einzige Wirtschaftsnobelpreisträgerin, Elinor Ostrom, ist im Alter von 78 Jahren gestorben (Spiegel Online).

Ostrom hatte sich jahrelang mit der Frage beschäftigt, wie gemeinschaftliches Eigentum von seinen Nutzern erfolgreich verwaltet werden kann. Dafür hatte sie unter anderem Schweizer Alpbauern besucht.

Mit ihrer Forschung zeigte Ostrom, dass sogenannte Gemeinschafts- bzw. Allmendegüter in vielen Fällen angemessener und nachhaltiger bewirtschaftet werden als private oder staatlich kontrollierte Güter.

Prominente Beispiele sind Alpweiden wie der Urnerboden. Dabei handelt es sich um Ressourcen im Besitz einer lokalen Gemeinschaft (im konkreten Fall: der Korporation Uri), die nach gemeinsam vereinbarten Regeln durch die Besitzer selbst bewirtschaftet werden.

Links zum Thema:

  • Die Tragik der Allmende, F.A.Z., 13.10.2009
  • Allmende: Wo Kuh und Schaf gemeinsam grasen, F.A.Z., 02.02.2011
  • Die Frau, die bei Fischern forscht, Spiegel Online, 12.10.2009
  • Wie Allmende funktionieren, der Zürcher Wirtschaftsprofessor Bruno S. Frey zum Tod von Elinor Ostrom, NZZ 16.06.2012 (Online leider nicht verfügbar)
  • Artikel «Korporationen» im Historischen Lexikon der Schweiz
  • Nobelpreis für Wirtschaft: Ostrom, iconomix-Blog, 13.10.2009
  • «Allmendegüter», iconomix-Modul

Für das iconomix-Team

Manuel Wälti

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