Schweizerische Nationalbank

Wirtschaftswachstum

Aufgabenset
    1. 1)
    1. a)

      Lesen Sie den Beginn des Fachtextes, bis hin zu «1. Unmittelbare Ebene: Einkommen und Produktion».

    1. b)

      Welche Aussagen zur «Abbildung 1: Einkommen, alle Länder, 2019» sind korrekt? Kreuzen Sie die richtigen Aussagen an und korrigieren Sie die falschen Aussagen in einem Satz.

    1. c)

      Weshalb ist wirtschaftlicher Wohlstand so wichtig? Welche anderen Aspekte werden dadurch ebenfalls beeinflusst?


    1. 2)

      Einkommen und Produktion

    1. a)

      Lesen Sie im Fachtext den Abschnitt «1. Unmittelbare Ebene: Einkommen und Produktion».

    1. b)

      Im Fachtext steht: «Einkommen und Produktion sind zwei Seiten derselben Medaille.» Erklären Sie den Zusammenhang zwischen Einkommen und Produktion. Gehen Sie dabei von einer geschlossenen Volkswirtschaft aus.

    1. c)

      Erklären Sie den Begriff Wirtschaftswachstum.

    1. d)

      Wie kann das Wirtschaftswachstum gemessen werden? Kreuzen Sie die korrekte Antwort an.

    1. e)

      Um den Wohlstand eines Landes zu beurteilen und zu vergleichen, wird häufig das reale BIP pro Kopf verwendet. Weshalb?

    1. f)

      Welche wichtige Frage bei der Beurteilung des Wohlstands eines Landes wird vom BIP pro Kopf nicht beantwortet?


    1. 3)

      Compound Growth

      Das BIP der Schweiz lag im Jahr 2021 bei circa 700 Milliarden Schweizer Franken. Die Bevölkerung betrug 2021 rund 8,5 Millionen Menschen. Vergleichen Sie in den folgenden Szenarien die wirtschaftliche Entwicklung bei unterschiedlichen Wachstumsraten. 
       

    1. a)

      Wie hoch war das BIP pro Kopf im Jahr 2021?

    1. b)

      Gehen Sie davon aus, dass das durchschnittliche Wachstum über die nächsten 10 Jahre 1 Prozent beträgt. Wie hoch ist das BIP in 10 Jahren?

    1. c)

      Gehen Sie nun davon aus, dass nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Bevölkerung in den nächsten 10 Jahren um 700 000 Personen wächst. Wie verändert sich das BIP pro Kopf in dieser Zeit?

    1. d)

      Wie hoch wäre das BIP pro Kopf im Jahr 2031 bei einem Wirtschaftswachstum von 3 Prozent und derselben Bevölkerungszunahme?

    1. e)

      Vergleichen Sie das zukünftige BIP pro Kopf mit einem Wachstum von einem Prozent aus Teilaufgabe c. mit demjenigen von drei Prozent aus Teilaufgabe d. Was stellen Sie fest?


    1. 4)

      Investitionen und Innovation

    1. a)

      Lesen Sie im Fachtext den Abschnitt «2. Zwischenebene: Investitionen und Innovation».

    1. b)

      In diesem Teil geht es um die Kräfte, die hinter dem Wirtschaftswachstum stecken. Setzen Sie die folgenden Begriffe in den Lückentext ein. Achtung: Nicht alle Begriffe müssen verwendet werden.

      Sachkapital / produktiver / Ausbildung / Erwerbsquote / Wirtschaftsleistung / schnelles / Arbeitsproduktivität / weniger / Humankapital / Sachkapital / digitale / Arbeitserfahrung / langfristiges / technologische / Markt 

      Grundsätzlich gibt es zwei Ansatzpunkte, um die in einer Volkswirtschaft zu steigern: mehr arbeiten oder arbeiten. Ersteres erreicht man zum Beispiel durch eine Erhöhung der , also durch die Integration von möglichst vielen Menschen in den Arbeitsmarkt. Um ein Wirtschaftswachstum zu erreichen, ist aber die Steigerung der nötig.

      Die wichtigste Kraft hinter der Steigerung der Arbeitsproduktivität und damit dem langfristigen Wirtschaftswachstum ist der Fortschritt, das heisst die Einführung neuer Verfahren und Geräte in der Produktion. Damit die Produktion aber tatsächlich ansteigt, braucht es auch die nötigen Fertigkeiten und das Wissen der Arbeitskräfte, was mit dem Begriff zusammengefasst wird. Es entsteht durch Schulbesuch, Berufsbildung und . Schliesslich werden in einer Volkswirtschaft für die Produktion auch die nötigen Geräte, Maschinen und Gebäude benötigt, was unter dem Begriff zusammengefasst wird.

    1. c)

      Entscheiden Sie bei den folgenden Ereignissen, welcher Wachstumstreiber (Arbeitsvolumen / technologischer Fortschritt / Humankapital / Sachkapital) betroffen ist und ob die Auswirkungen auf die langfristige Wachstumsrate des BIP pro Kopf eher positiv oder negativ sind. Gehen Sie davon aus, dass sich abgesehen vom jeweiligen Ereignis nichts verändert.

      Mehr Frauen wechseln von einer Teilzeit- zu einer Vollzeitstelle.
      Das Internet wird erfunden.
      Bei einer Volksabstimmung wird in der Schweiz die 35-Stunden-Woche eingeführt.
      Im 19. Jahrhundert wurde die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) gegründet, um den Bedarf an Inge-nieurfachkräften zu decken.
      Das Eisenbahnnetz wird durch den Bau des neuen Gotthardtunnels ausgebaut.
    1. d)

      Die Sparquote ist in der Schweiz im internationalen Vergleich hoch. Erklären Sie, wie sich dies positiv auf das Sachkapital und damit das Wirtschaftswachstum auswirkt. Gehen Sie dabei von einer geschlossenen Volkswirtschaft aus.


    1. 5)

      Institutionen und Sozialkapital

    1. a)
    1. b)

      Im Fachtext wird die Bedeutung guter Institutionen erklärt. Nennen Sie vier Eigenschaften, die gute Institutionen auszeichnen, und begründen Sie kurz, weshalb diese Eigenschaften für das Wirtschaftswachstum wichtig sind.

    1. c)

      Neben den Institutionen wird im Fachtext auch die Wichtigkeit von Sozialkapital betont. Erklären Sie kurz, was man unter dem Begriff Sozialkapital versteht und wieso es für das Wirtschaftswachstum von Bedeutung ist.

    1. d)

      Welche Aussagen zum «China-Paradox» sind korrekt? Kreuzen Sie die richtigen Aussagen an und korrigieren Sie die falschen Aussagen in einem Satz.

    1. e)

      Nicht allen Ländern gelingt der Weg aus der Armut gleich gut. Insbesondere in Afrika ist in vielen Ländern auch lang anhaltende Stagnation zu sehen. Die Gründe dafür sind vielfältig und liegen teilweise in der Geschichte begründet. Lesen Sie im Fachtext die Box «Wie die Vergangenheit die Gegenwart mitprägt» und beschreiben Sie, inwiefern die Vergangenheit Afrikas das Wirtschaftswachstum bis heute beeinflusst.  


    1. 6)

      Wachstumskritik

      Am wirtschaftlichen Wachstum wird auch Kritik geübt. Aymo Brunetti, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bern, geht in einem Vortrag auf drei häufig genannte Kritikpunkte ein. Schauen Sie sich zu den unten stehenden Behauptungen die dazugehörige Videose-quenz  an. Notieren Sie für alle drei Kritikpunkte sowohl die Problematik als auch die Vorteile des Wachstums und halten Sie ein kurzes Fazit fest.  

    1. a)
    1. b)
    1. c)

    1. 7)
    1. Reichtum der Schweiz

      In der Einführung haben Sie erfahren, dass die Schweiz zu den Top-5-Prozent der reichsten Länder der Welt gehört. Versuchen Sie, in eigenen Worten zu erklären, weshalb die Schweiz so reich geworden ist. Nehmen Sie dabei Bezug zu den Wachstumstreibern, die im Fachtext und im Auftrag erwähnt wurden. Es steht Ihnen frei, auch weitere Gründe anzuführen.