Geld und Tausch
Die Funktionen des Geldes und die Vorteile einer Geld- gegenüber einer Tauschwirtschaft werden im Kartenspiel «Barter or Buy» erfahrbar. Die Lernenden können dabei die Funktionen von Geld (Zahlungsmittel, Recheneinheit, Wertaufbewahrungsmittel) entdecken und erleben.
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Links zum Thema
Warum brauchen wir Geld?
www.faz.net/...
F.A.Z. Mit Geld kommt die Wirtschaft erst in Schwung. Doch wie kam das Zahlungsmittel unter die Menschen? (06.11.2006)
Die Nationalbank und das Geld
www.snb.ch/...
Schweizerische Nationalbank. Kurzfilm zum Thema Geld. (6:00)
Muscheln statt Geld: Tauschhandel in den USA wird immer populärer.
www.youtube.com/...
AFP. Kurzfilm über Tauschnetzwerke. (02.04.2011 – 2:08)
Grenzen des Marktes: Nicht alles sollte für Geld zu haben sein
www.faz.net/...
F.A.Z. Einige Dinge sollten besser nicht handelbar sein. (18.08.2012)
«Kaufen»
www.srf.ch/...
SRF. MySchool stellt das Thema Kaufen in einen wirtschaftlichen Zusammenhang und erklärt am Beispiel Jungendlicher, worauf Menschen beim Kaufen achten. (2007 – 14:49)
Run auf Schweizer Tausendernoten
www.20min.ch/...
20 Minuten online. Die grösste Schweizer Banknote erlebt einen beispiellosen Boom. (21.02.2012)
Blogartikel zum Thema
Die Bibel der Occupy-Bewegung Über die Nachteile des Münzgeldes. (20.01.2013)
Enstehung von Geld Über die staatliche Theorie des Geldes (28.09.2012)
Verwandte Lehrmaterialien
Geldpolitik Leitzins, Konjunktur und Inflation: wie eine Zentralbank entscheidet.
Geldmenge und Preise Vom Umlauf des Geldes in der Volkswirtschaft.
Impressum Modul «Geld und Tausch»
Konzeption
Fachautoren und Fachberatung
- Dr. Marco Huwiler, SNB (fachliche Review)
Didaktische Beratung
- Prof. Dr. Urs Ruf, IGB Universität Zürich
- Dr. Stefan Keller, IGB Universität Zürich
Erprobung im Unterricht (Pretesting)
- Felix Furtwängler, GYM de Beaulieu, Lausanne
- Jörg Studer, KV Liestal
Gestaltung Printmaterialien
Sprachliche Prüfung der Texte
- Dr. Monika Wyss, ZHSF
- Rotstift AG, Bern
Spielentwicklung BOB
Gestaltung Spiel BOB
Druck und Konfektionierung

In jeder der neun Spielrunden werden aus einem Säckchen je 5 Buchstaben gezogen. Mit den gezogenen Buchstaben müssen die Spieler einen vorgegebenen Satz, ein Sprichwort, nachlegen. Die Buchstaben können unter den Spielenden getauscht werden. Nun ist es so, dass sich in den Säckchen mit den Buchstaben zwar verhältnismässig viele X befinden, der Buchstabe X in den nachzulegenden Sprichworten aber gar nicht vorkommt. Gleichzeitig ist X der einzige Buchstabe, der am Ende einer Spielrunde behalten werden darf. Alle anderen Buchstaben müssen nach einer Spielrunde abgegeben werden. Beim Spielen zeigt sich: Nicht in allen Spielgruppen wird der Wert von X erkannt: «Mit dem blöden X kann man ja eh nichts anfangen!» In einzelnen Gruppen aber setzt sich X bald als Tauschmittel durch: Statt für ein S ein E zu verlangen, akzeptiert man ein X als Zahlung. Und tauscht dieses in der nächsten Spielrunde für den gesuchten Buchstaben. Je nach Spielsituation werden für einen gesuchten Buchstaben schon mal 4 X verlangt! BOB hat den Lernenden Spass gemacht, und viele hätten es gern gleich nochmals gespielt. Denn BOB enthält die richtige Mischung aus Spannung, Erkenntnis, Glück und strategischem Denken. Das Spiel inklusive Auswertungsphase nimmt rund eine Lektion in Anspruch. Natürlich können die Funktionen von Geld im herkömmlichen Unterricht schneller vermittelt werden. Ob sie aber auch haften bleiben, wie nach einer Lektion BOB, wage ich zu bezweifeln.