Subnavigation
Jugendarbeitslosigkeit
43‘000 Jugendliche werden im Jahr 2010 ohne Arbeit dastehen, falls die neuesten Prognosen des Staatssekretariats für Wirtschaft (seco) zutreffen. Dies entspräche einer Arbeitslosenquote von 7,7% unter den 15-24 Jährigen.
Jugendliche sind punkto Arbeitserfahrung und Qualifikationen den älteren Arbeitssuchenden oft unterlegen. Daher stellt die Stellensuche für Junge meist eine grosse Herausforderung dar. Ganz besonders in Zeiten wie diesen, in denen sich die Wirtschaftskrise nach und nach auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar macht. Was kann getan werden?
Viele Unternehmen zeigen sich solidarisch mit den Jugendlichen (siehe SonntagsZeitung vom 07.06.2009). Sie helfen bei der Stellensuche oder beschäftigen Lehrabgänger, die keinen Job finden, vorläufig weiter. Jedoch reichen freiwillige Massnahmen oft nicht aus, um die Situation spürbar zu entschärfen.
Der Staat leistet Hilfe indem z.B. der Bund Lehrabgänger, die keine Stelle finden, bis zu 9 Monate an einer anderen Bundesstelle weiterbeschäftigt. Praktika und Lehrstellen in privaten Firmen werden vermittelt und mit finanziellen Zuschüssen unterstützt. Zudem werden «Übungsfirmen» finanziert und gefördert.
Für weitere Informationen über die Aktivitäten des Bundes bei der Stellenvermittlung siehe hier.
Grossen Einfluss auf den Erfolg einer Jobsuche haben aber auch die Stellensuchenden selbst. Durch gezielte Weiterbildung, Umschulung und Erwerb von zusätzlichen Qualifikationen lassen sich die Erfolgsaussichten individuell verbessern, gerade auch in schwierigen Zeiten.
Solche zusätzlichen Qualifikationen, wie Sprach- und Computerkenntnisse und Erfahrungen aus nebenberuflichen Tätigkeiten, welche z.B. die Kommunikations- und Teamfähigkeit oder organisierendes Denken fördern, können für den Arbeitgeber bei der Auswahl ausschlaggebend sein.
Für das iconomix-Team
Ronald Indergand
Vergleiche dazu die
iconomix-Fragen in Politics-Economicshttp://www.iconomix.ch/de/alacarte/detail/a015/journal/politics-economics-14-juni-2009/ vom 14. Juni 2009
- 0 Kommentare
Einen Kommentar schreiben
Hinweis: Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.
Bitte füllen Sie alle mit * markierten Felder aus.
Neuste Artikel
Letzte Kommentare
- Buchhalterische Analyse der Geldschöfung
- 19.01.2012 13:45
- Thema "Zeitbombe" zum 2.
- 05.01.2012 10:24
- "Geld schöpfen" heisst nichts anderes als "Schulden machen"
- 04.01.2012 10:40
- Thema "Zeitbombe"
- 03.01.2012 16:29
Themen
- Aktualität (120)
- Beschäftigung, Einkommen, Konjunktur (38)
- Entwicklung, Wachstum, Umwelt (52)
- Geld, Währung, Finanzen (119)
- Markt und Handel (42)
- Menschen in der Wirtschaft (51)
- Neues zu iconomix (8)
- Ökonomische und finanzielle Grundbildung (35)
- Rezensionen (42)
- Sport und Ökonomie (23)
- Staat und Gesellschaft (93)
- Verhaltensökonomie (22)
Archiv
Verwandte Blogs
- Batz.ch (CH)
- Becker-Posner Blog (USA)
- Chicago Fed - Marginal Thoughts (USA)
- Die Welt - ökonomisch gesehen (CH)
- Fazit von F.A.Z. (DE)
- Financial Times – The Economists’ Forum (UK)
- Freakonomics (USA)
- FTD - Wirtschaftswunder (DE)
- Gregory Mankiw (USA)
- Handelsblatt - Blogportal (DE)
- Never mind the markets von Tagesanzeiger (CH)
- Ökonomenstimme (CH)
- Paul Krugman (USA)
- Project Syndicate (USA)
- SF-Wirtschaftsblog (CH)
- Tim Schilling (USA)
- The sports economist (USA)
- The Undercover Economist (UK)
- The Visible Hand in Economics (NZ)
- TripleCrisis (USA)
- voxEU Blog (UK)
- Zeit Online – Herdentrieb (DE)
