Die Finanzkrise hat im Vermögen der Schweizer Haushalte nur geringe Spuren hinterlassen. Ende 2010 betrug das durchschnittliche Reinvermögen über 341‘000 Franken pro Person. Gegenüber dem Höchststand von Ende 2007 sind dies pro Person nicht einmal 2‘000 Franken weniger.
Interessant ist, wie sich die Aktiven und Passiven bei den Privathaushalten zusammensetzen: Immobilien machen über 40% des Bruttovermögens aus, Versicherungen inkl. Altersvorsorge weitere knapp 25%. Der Rest wird in erster Linie als Bargeld oder auf der Bank aufbewahrt (17%). Nur gerade 6% des Bruttovermögens bzw. knapp 215 Mia. Franken wird in Aktien gehalten.
Der starke Franken war bereits im Jahr 2010 spürbar: Die Fremdwährungsverluste beliefen sich für die Schweizer Haushalte gesamthaft auf rund 25 Mia. Franken – oder knapp 3‘170 Franken pro Person. Im Verlauf der Finanzkrise ist eine deutliche Vermögensverschiebung von Finanzwerten hin zu Immobilien zu beobachten.
Weitere interessante Informationen und Grafiken sind in der Medienmitteilung der Schweizerischen Nationalbank vom 18. November zu finden.
Für das iconomix-Team
Marc Schiesser


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