Das Wirtschaftsmagazin Forbes veröffentlichte Anfang November 2011 eine Liste mit den zehn erfolgreichsten und zehn erfolglosesten Klubbesitzern in der National Football League (NFL).
Die NFL ist die US-amerikanische Profilliga im American Football. Sie besteht aus 32 Klubs, von denen 31 jeweils einer oder mehreren Privatpersonen gehören. Die einzige Ausnahme sind die Green Bay Packers, die sich in kommunalem Besitz befinden und über 100 000 Aktionäre haben.
Wann ist ein Sportklub erfolgreich? Häufig wird der Erfolg eines Klubs allein an Siegen und Niederlagen gemessen. Bei einem Profiklub darf aber auch der wirtschaftliche Erfolg nicht ausser Acht gelassen werden. Bei der Aufstellung der Erfolgsliste wurden deshalb neben sportlichen Kriterien auch wirtschaftliche Massstäbe angelegt.
Dabei wurde der sportliche Erfolg anhand der Siegquote, d.h. dem Anteil gewonnener Spiele während der letzten fünf Jahre, beurteilt. Zusätzliche Punkte wurden für Playoff-Teilnahmen und Meisterschaften vergeben. Der wirtschaftliche Erfolg wurde durch den erwirtschafteten Wertzuwachs innerhalb der letzten fünf Jahre gemessen. Sportlicher und wirtschaftlicher Erfolg wurden jeweils gleich gewichtet. Hier sind die Tops und Flops.
Insgesamt haben nur fünf Klubs Geld verbrannt. Der durchschnittliche Wertzuwachs aller Klubs betrug 8%. Angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise ist dies ein beachtliches Ergebnis. In der gleichen Zeit haben viele Aktienindizes schmerzhafte Verluste verzeichnet.


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