Die Forderung nach mehr finanz- und wirtschaftsrelevantem Unterricht findet offenbar breite politische Zustimmung. Wie ein NZZ-Artikel vom 28. März 2011 zeigt, gehen die Meinungen bei den Bildungspolitikern höchstens bezüglich der dafür geeigneten Schulstufe auseinander. Während die meisten Parteien Finanz- und Wirtschaftsthemen bereits auf Volksschulstufe verankern möchten, ist die SVP der Ansicht, dass die Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge auf die Sekundarstufe II gehört (Berufsfach- und Maturitätsschulen).
Auch Vertreter des Konsumentenschutzes begrüssen die Vermittlung von Grundlagenwissen in der Schule, fordern aber explizit neutrale und keine «von Banken, Versicherungen oder andern Interessengruppen» gesponserten Lehrmittel.
Wir berichteten bereits am 28. Januar 2011 über die Debatte «Finanzwissenschaft als Schulfach?» - und werden am Thema dran bleiben.
Für das iconomix-Team
Christian Willisch


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